Das Wetter draußen ist wechselhaft, zwischen grauem Himmel mit Regen und Sonnenschein. Es ist kühl geworden, aber es ist ja auch schon Oktober. Diesen Oktober wollte ich mal wieder beim Inktober mitmachen. Zur offiziellen Inktober-Liste kommen zwei weitere Prompt-Listen dazu, die mich interessiert haben und dieses Prinzip funktioniert für mich ziemlich gut.
Ein Wechsel
Ein Bild, das mir selber gerade besonders gut gefällt, ist eines, das bisher auf Cara – wo ich meine Werke hochlade – vergleichsweise unpopulär ist. Es zeigt eine Ork-Frau in der Rückenansicht,
scheinbar aus tropischem Dickicht kommend, wie sie auf ein Boot schaut, das auf dem Trockenen liegt.
Hier lassen sich auch gut die Stiländerungen erkennen. Flache Farben, leicht grafisch, vereinfachte Formen, keinerlei Schattierungen.
So soll es sein
Und das Zeichnen an sich? Es läuft wie geschmiert. So einen starken Kontrast zu vorherigen Prozessen habe ich nicht erwartet. Gerade in Kombination mit meinem angepassten Prompt-System kommen Ideen und Inspiration wie von allein. Und dazu habe ich auch noch einfach Spaß. Noch eine Überraschung für mich ist, dass ich heute gemerkt habe, dass ich mich durch diese Ausdrucksweise, diesen Stil, auch an etwas düstere Themen wage. Es fühlt sich an, als wäre ich genau bei dem Gefühl angekommen, das ich für mich selbst erreichen wollte: nichts muss erzwungen werden, kein Grübeln, kein Perfektionismus. Stattdessen Leichtigkeit und Freiheit zum Ausdruck von Gefühlen und Gedanken.
Ausblick
Durch meine Erkenntnis heute habe ich Lust, in Zukunft auch mal diesen düsteren Themen mehr Aufmerksamkeit zu geben, dabei aber dieselbe Leichtigkeit des aktuellen Stils beizubehalten. Vielleicht baue ich mir dafür ein System aus neuen Prompts. Zum Beispiel wollte ich schon immer mal am Huevember, dem Farbpaletten-Pendant zum Inktober, teilnehmen. Das könnte ein guter Kandidat für meinen Baukasten sein. Dazu käme die extra Herausforderung, die gegebenen Huevember-Farbtöne mit analogen Mitteln anzugehen.
Anhang